Korrektur am Aktienmarkt – aktive Fonds bewähren sich

Die Korrektur an den Aktienmärkten im Februar 2018 hinterließ deutliche Spuren. Was auffällt, ist, dass im Universum der europäischen Aktienfonds eine Outperformance der aktiv gemanagten Produkte im Vergleich zu passiven Produkten nicht zu übersehen ist. Mellinckrodt, Mainfirst Top European Ideas und der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen haben alle drei signifikant besser in dieser ersten Korrektur seit fast zwei Jahren abgeschnitten als die führenden europäischen Indizes.

Der weltweite Rückgang der Aktienkurse war per Ende Februar in China (-6,37 %), Hongkong (-6,22 %) und Deutschland (-5,72 %) besonders stark. Die geringsten Rückgänge verzeichneten australische Aktien, die im Monatsvergleich mit -0,37 % noch weniger fielen als Mellinckrodt mit -1,06 %.

Per Ende Februar ist der Fonds zu 82 % in Aktien investiert. Unter Berücksichtigung der Absicherungspositionen in Höhe von 14,2 % liegt die Netto-Aktienquote bei rund zwei Drittel (67,9 %). Dies reflektiert den Sachverhalt, dass unser Risikosystem seit Anfang Februar seine generelle Einschätzung des Aktienmarktes verändert hat. Wir gehen nicht davon aus, dass es unmittelbar zu einem größeren Aktiencrash kommen wird, aber die „Grüne Welle“ am Aktienmarkt ist – Stand heute – erstmal vorbei.

 

„Die Börsenampel steht auf Gelb.“
Das sagt jedenfalls unser Risikosystem.
© shutterstock / AlexandreNunes

Mehr dazu in der aktuellen Notiz zum Aktienmarkt „Was tun, wenn die Börsenampel auf Gelb springt?“.

Bei den größten Aktienpositionen ergaben sich dadurch Veränderungen, dass die Korrektur genutzt wurde, um den langjährigen Depotwert Lam Research wieder aufzustocken, den wir im Januar zur Risikoreduktion stark reduziert hatten. Die Gesellschaft verfügt – wie der gesamte Sektor – weiterhin über ausgezeichnete Geschäftsaussichten.

Durch mehrere Zukäufe im Bereich „Vakuum, Halbleiter, Robotics“ ist dieses Themenfeld wieder auf den ersten Rang innerhalb des Fonds vorgerückt. Die Erhöhung der Kassequote aufgrund der generell veränderten Risikolage wirkte sich in Rückgängen der Anteile bei den Themen Materials und Advanced Services aus. Hier wurden verschiedene Aktienpositionen reduziert, sodass diese Themen sich jetzt vom Umfang des Anteils am Portfolio auf den Plätzen zwei und drei befinden. Auch bei allen anderen Themen wurden Reduktionen vorgenommen, um die Kassequote insgesamt auf derzeit rund 20 % zu erhöhen.


Georg Oehm

Dr. Georg Oehm arbeitet seit seiner Banklehre Mitte der 80er Jahre in Frankfurt "rund um die Börse". Nicht nur die Diplomarbeit über den Kurssturz 1987 und seine Promotion über den Rohstoffhandel von Kupfer hatten mit der Börse zu tun. Auch Unternehmenskäufe, Verkäufe und die Begleitung von IPOs gehörten zu seinen Tätigkeiten. Mellinckrodt & Cie hat als Family Office seit 2008 zwei Aktien-Fonds in Luxemburg initiiert. Das hierbei gewonnene Know-how in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Portfoliomanagement, Vertrieb und Kommunikation ist die Basis für den derzeit stattfindenden Aufbau weiterer Geschäftsaktivitäten rund um das Thema Kapitalanlage mit Bezug zur Schweiz.

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